Samstag, 11. Juni 2011

“Handbemalte”, dachte Herr Scherl, “Gurken … nur 15 € / Stück … das wärs!”.

Freitag, 10. Juni 2011

“Urban”, sprach Herr Scherl, “Knitting …”.

“Urban”, fuhr er fort, “Running …”.

“Urban”, fiel ihm ein, “Reading …”.

“Urban”, auch das noch, “Writing …”.

“Urban”, beschloß Herr Scherl, “Priol ist mir lieber.”.

“Du”, sang der Chor der Schweine Säue und Dörfer, “bist ja nur nei-hei-disch!”.
“Vorbei!”.

Herr Scherl besah die Fliegenklatsche.

“Wie”, frug er sich, “konnte ich die nur verfehlen?”.

“Bist”, sprach der Beauftragte für Unbewußte Angelegenheiten, “haltn Tierfreund.”.

“!”

“Ja”, sprach Herr Scherl, “manchmal.”.
“Woher”, frug Herr Scherl, “weiß ich eigentlich, daß all das existiert?”.

“Es”, fuhr er fort, “könnte ja auch sein, daß ich schlicht übergeschnappt bin und in Folge dessen erfolgreich halluziniere.”.

“Was”, frug der Realitätsbeauftragte ein, “wäre der Unterschied?”.

“Gute”, sprach Herr Scherl, “Frage.”
5:59 : Herr Scherls Spätschicht ist für heute beendet.

Mittwoch, 8. Juni 2011

“Jetzt”, sprach Herr Scherl, “guck ich mir nochn paar schöne schwarzweiße Japan-Fotos an, freß n Rettich- und n Butterbrot und arbeite dann wieder an meiner Daseinsberechtigung.”.

Gesagt – getan – Herr Scherl guckte sich noch ein paar schöne schwarzweiße Japan-Fotos an, fraß ein Rettich- und ein Butterbrot und zog dann weiter Tonwerte grade.
ENTWARNUNG – – Herr Scherl hat eben zum Fenster rausgeschaut und keinen Sonnensturm erblicken können.
Kommen Sie jetzt bitte geordnet unter Stühlen und Tischen hervor und kehren Sie zu Ihrer Arbeit zurück.

Guten Abend.
Herr Scherl geht itzo seine Wäsche abhängen.

Dienstag, 7. Juni 2011

"Heute", sprach Herr Scherl, "dieses Interview geführt – nicht sprechen würde Herr Fromm sondern weinen.".

"Ich", frug sich Herr Scherl, "frage mich: ist Facebook Symptom oder Repression?.".

Erich Fromm über den angepaßten Menschen
"Not", sprach Herr Scherl, "tut, daß ich mein Leben verändere." und ging jetzt Einkaufen.

Montag, 6. Juni 2011

"Mich", sprach Herr Scherl, "beschleicht das Gefühl, daß wir betrogen wurden. Wir haben es hier mitnichten mit einem Brotbackautomaten zu tun, sondern mit einem Materieverdichter."

"Moment", sprach der Automatenbeauftragte, "ich guck grad mal in der Beschreibung.".

Herr Scherl backt Brot.

"Und", sprach Herr Scherl, "morgen mache ich der Königin ein Kind.".

"Nee –", sprach der Literaturbeauftragte, "das geht anders.".

Samstag, 4. Juni 2011

"Das", sprach Herr Scherl, "ist eine gute Idee!"


Eben hatte er über eine Performance in einem Kunstverein nachgedacht, bei der er klageweibmäßig im Kreis latscht, dabei "Kunst Kunst Kunst" lamentiert, sich die Hände an der Wand blutig schlägt und zum Abschluß mit seinem Blut einen Arsch mit Ohren an die Wand malt.


"Recht", sprach der Sachverständige, "haste!"
Nachdem die fühlsamen Dämchen sich erfolgreich über die Kerne in der Brombeermarmelade und andere Unbill beschwert hatten, beschwerten sie sich sodann darüber, daß das ja man gar nicht geht, wenn sie mit nem Packen Scheißpapier durch die Gegend laufen, weil: s könnt ja sein, daß einer auf die Idee kommt, daß sie, die fühlsamen Dämchen, ihre Ärsche nicht nur dafür haben, um Gucci-Röcke draufzuziehen.

"Wenn", sprach Herr Scherl, "ihr dann alle mit soner Tüte rumlauft, weiß auch jeder, was drin ist."

"Pfui!", sprachen die fühlsamen Dämchen und "Dann steht aber Gucci drauf."

"Na", sprach Herr Scherl, "dann …"

Freitag, 3. Juni 2011

“… Abend … und wieder hat fast jeder First die ihm zustehende Amsel gefunden.”, sprach Herr Scherl.

Donnerstag, 2. Juni 2011

"Wie", sprach Herr Scherl, "gesagt – ich koch mal was …".

"Wie", sprach Herr Scherl, "gesagt – gute Idee …".
"Ich", sprach Herr Scherl, "koch mal was.".

"Gute", sprach Herr Scherl, "Idee.".